Basis 98 - Kompetente MPU-BeratungBasis 98 - Promille-ControllerBasis 98 - Über unsBasis 98 - Ihre Meinung ist gefragt
Basis 98 - Verkerhrspsychologische Dienstleistung
             

   

Wenn Sie Anregungen zu unseren Seiten oder Fragen zu unserem Angebot haben, senden Sie uns eine E-Mail.

Kommentare zu unseren Seiten bzw. unserer Arbeit können Sie gerne auch ins Gästebuch schreiben.

© Dipl. Psych. Martin Berger (2009)

Diese Seiten sind das geistige Eigentum von Dipl. Psych. Martin Berger. Eine Vervielfältigung bzw. Verwertung darf gem. §1,2 und §11 UrhG und §823 BGB ohne unsere vorherige schriftliche Genehmigung nicht erfolgen

Promille-Controller:

ZWECK DES PROMILLE-CONTROLLERS

Die zuverlässigste Prävention: 0,0‰ am Steuer!

Warum "Promille-Controller"?

  • Die niedrigsten gesetzlich bzw. durch Rechtsprechung geregelten Promillegrenzen liegen bei 0,5‰ bzw. 0,3‰ und nicht bei 0,0‰.
  • Obwohl die grundsätzliche Forderung, Alkohol im Straßenverkehr zu meiden, von den meisten KraftfahrerInnen als sinnvoll empfunden wird, nimmt dennoch ein Teil der (auch nicht alkoholkranken bzw. -gefährdeten) KraftfahrerInnen - zumindest gelegentlich - unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teil
  • Einer großen Anzahl von KraftfahrerInnen ist die Existenz einer 0,3‰-Grenze nicht bekannt (auch die aktuelle Debatte um die 0,5‰-Grenze lässt dies in Vergessenheit geraten)
  • KraftfahrerInnen wissen oft (sehr) wenig über die Entstehung von Blutalkoholkonzentrationen und die schon aus niedrigen Blutalkoholkonzentrationen resultierenden Gefahren (verlangsamte Reaktion, Tunnelblick usw.)
  • Die subjektive und objektive Wirkung von Alkohol wird oft verwechselt, was regelmäßig zu einer Unterschätzung von Blutalkoholkonzentrationen und damit zu fehlerhafter Einschätzung der eigenen Fahrtüchtigkeit führt

  

Aus den genannten Umständen ergibt sich u.E. der Bedarf nach einem Instrument, welches über die Forderung nach einem prinzipiellen Verzicht auf Alkohol am Steuer hinaus

  • allgemeine Informationen über die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr bietet
  • Aufklärung über den Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Wirkung von Alkohol leistet
  • Bewusstsein für die konkreten Entstehungsbedingungen von Blutalkoholkonzentrationen und die schon aus niedrigen Blutalkoholkonzentrationen resultierenden Gefahren vermittelt und die Sinnhaftigkeit des freiwilligen (im Sinne von gesetzlich nicht vorgeschriebenen) Verzichts auf Alkohol am Steuer oder zumindest der Einhaltung der 0,3‰-Grenze verdeutlicht

Hierzu gehört auch die leicht begreifliche Information darüber, wie Geschlecht, Körpergewicht, Trinkdauer und die Menge alkoholischer Getränke bei der Entstehung von Blutalkoholkonzentrationen dieser Größenordnung zusammenwirken.

Die Gefahr eines "Missbrauchs" des "Promille-Controllers" ("sich an die Grenze trinken") wäre u.E. ausschließlich bei den KraftfahrerInnen gegeben, die prinzipiell schon immer bereit waren, sich oft aus Unwissenheit bzw. mangelndem Problembewusstsein- mit noch höheren Blutalkoholkonzentrationen als 0,3‰ bzw. 0,5‰ ans Steuer zu setzen. Jedoch ist im Sinne der Straßenverkehrssicherheit ein mittels des "Promille-Controllers" kontrollierter Alkoholkonsum einem unkontrollierten - sozusagen als geringeres Übel - sicherlich vorzuziehen.

Eine Bewusstseinsänderung im Bereich Alkohol im Straßenverkehr zu erreichen über ein Produkt, welches als "Aufhänger" die aktuelle Diskussion um die 0,5‰-Grenze, als Ziel jedoch die vermehrte -weil intrinsisch motivierte- freiwillige Einhaltung der 0,3‰-Grenze bzw. den Verzicht auf Alkohol im Straßenverkehr hat, ist das Ziel des "Promille-Controllers".